zur (Kriminal)literatur

Der Kriminalroman als intellektuelles Spiel 🔒

Für viele Leser und Leserinnen sind sie immer noch der Inbegriff des Kriminalromans schlechthin. Geschichten, die auf einem Landsitz in der englischen Provinz spielen, in denen die sprichwörtliche Leiche in der Bibliothek auftaucht, in denen ein nicht selten leicht schrulliges Superhirn die Ermittlungen aufnimmt und ganz zu Schluss in Gegenwart und zur Überraschung aller Verdächtiger – und des Lesers! - den Mörder entlarvt.  mehr 🔒

Erfunden, vergessen, neu entdeckt und revolutioniert – über den frühen amerikanischen Kriminalroman 🔒

Den Colt immer zur Hand wie den Whiskey in der Schublade, so schnell mit der Waffe wie mit der Zunge, abgebrüht, eiskalt, der prototypische ‚tough guy‘. Das ist er, der amerikanische Detektiv, wie ihn einst Humphrey Bogart beispielsweise als Sam Spade in Die Spur des Falken (1941, nach Dashiell Hammetts The Maltese Falcon) oder als Philip Marlowe in Tote schlafen fest (1946, nach Raymond Chandlers The Big Sleep) verkörperte. Hammett, Chandler – die Überväter des ‚Hardboileds‘, des Kriminalromans neuer amerikanischer Schule. mehr 🔒